"Eine Wasserkühlung bietet das, was Luftkühler nicht erreichen: sehr gute Kühlleistung bei minimaler Geräuschentwicklung" (PC-Games Hardware 10/2002)
Heutzutage ist die Verlustwärme einer CPU pro Quadratmillimeter deutlich höher als die Kochleistung einer Herdplatte. Kein Wunder also, dass die Technik der Luftkühlung langsam an ihre Grenzen stösst. Um dennoch mit einer annehmbaren Lautstärke eine CPU in ihrem Arbeitsbereich zu kühlen, verwenden einige Hersteller sogar schon massives Silber als Wärmeleitmetall, um die Hitze von der CPU überhaupt schnell genug wegleiten zu können.
Der nächste Schritt der Entwicklung lautet: Wasserkühlung. Eine Wasserkühlung kann sehr viel mehr Wärme aufnehmen und diese gleichzeitig zuverlässiger, sicherer und vor allem leiser abführen. Durch den Wärmetransport von der CPU weg, zum Gehäuserand und von dort nach aussen (siehe Graphik), bleibt eine sehr viel grössere Fläche der Kühlrippen (des Radiators) zum Abführen der Wärme, als bei einer Luftkühlung, die "vor Ort" arbeiten muss, und dadurch ihr restliches System noch aufheizt.
Was sind die Unterschiede einer Luft- Wasserkühlung?
Bei einer Luftgekühlten CPU findet sich auf der CPU ein grosser Metallblock mit Kühlrippen. Diese Kühlrippen werden von einem darrüberliegenden Lüfter stark angeblasen. Um die Kühlleistung zu erreichen drehen diese Lüfter teilweise mit 5000 U/min. Das Geräusch des Lüfters und die Luftverwirbelungen in den Kühlrippen erzeugen dann die hohe Lautstärke. Des weiteren wird die Wärme nur in das System abgeleitet. Die Hitze muss dann noch durch das Netzteil nach aussen entsorgt werden, durch diese Belastung muss dies also auch mit einer hohen Luft-Transportleistung arbeiten und ist dementsprechend laut.
Eine Wasserkühlung besteht aus: CPU-Adapter, Radiator, Ausgleichsbehälter, Pumpe, Schlauch. Das Wasser wird in der CPU Einheit erhitzt und durch die Schläuche lautlos zum Radiator geführt. Dieser besteht aus vielen Kühlrippen, durch die das Wasser fliessen muss, und dadurch die Wärme an die Umgebung abgibt. Das gekühlte Wasser fliesst zum Ausgleichsbehälter (Reservoir) zurück, in dem sich häufig auch die Pumpe befindet. Der Radiator kann nun mit einem grossen, langsam laufenden Lüfter betrieben werden und ist damit fast nicht hörbar. Grosse Radiatoren kann man sogar passiv betreiben, diese müssen dann aber extern montiert werden.
Nebenwirkungen: Durch die Wärmeabführung der CPU-Wärme an den Gehäuserand und von dort direkt nach draussen heizt sich das Gehäuseinnere nicht mehr auf. Dadurch werden Netzteillüfter und Graphiklüfter extrem entlastet, können also langsamer betrieben werden. Und langsamere Lüfter sind sofort extrem leise Lüfter.
Was zeichnet ein gutes Wasserkühlsystem aus?
Qualität! Die Qualität der Komponenten sind der Garant für ein problemloses effektives Kühlen der Hardwareelemente. Qualität garantiert eine hohe Lebensdauer des Wasserkühlsystems und den Schutz vor Ausfällen. Komponenten wie der Kühlkörper unserer Systeme werden in deutschland gefertig und einer genausten Endprüfung unterzogen.
Die Radiatoren der H2O Cool Series Sets entsprechen höchsten Standarts und gehören zu den absolut besten Ihrer Klasse. Lüfter und Pumpen unterliegen Europäischen Sicherheitsstandarts und gewähleisten eine hohe Qualität und Ausfallsicherheit.
Welche Wasserkühlung für wen?
Für eine Wasserkühlung gibt es allgemein zwei Anwendungsgebiete: Ein leiser Rechner, und ein Übertakten des Systems. Diese Punkte müssen sich nicht zwingend widersprechen.
Ein leiser Rechner:
Für einen leisen Rechner ist es wichtig, die Wärmeleistung möglichst ohne Lautstärke abzuführen. Hierzu bieten wir Ihnen Wassekühlsysteme welche leicht verbaubar sind, und aufgrund Ihrer Größe in nahezu jedes Gehäuse passen. Unsere Cool Running Sets bieten Ihnen alles um Ihren Rechner zum schweigen zu bringen. Auf Wunsch bauen wir das System auch für Sie ein. Auch Computergehäuse mit vorinstalierter Wasserkühlung oder gar Koplettsysteme sind bei uns erhältlich.
Übertakten: "... ich will Power!"
Bei einem übetakteten Rechner kommt es auf die Intensität an. Wer an die Prozessorgrenzen gehen möchte, muss sich auch mit doppelten oder dreifachen Wärmeabgaben beschäftigen. Hier reicht ein Standart-System nicht mehr aus, ein grosser, aktiv gekühlter Radiator ist nötig. Diese extremen Leistungen bewältigt der Vollkupferkühler des "Cool- Sprinter" Systems. Die Leistung dieses Systems liegt deutlich über dem Cool Running Set's, ist jedoch auch deutlich platzaufwendiger.
High-End Systeme mit Dual- oder Tripleradiatoren sind für die, die es wirklich wissen wollen. Serverrack-Kühlungen oder massivst übertaktete Systeme bedürfen solcher Kühlleistung. Jedoch ermöglicht z.B. ein Tripleradiator auch ein problemloses passivkühlen Ihres Rechners. Hierbei wird jedoch ein großes Gehäuse vorrausgesetzt oder die externe Montage vorgeschlagen.





