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AGP - Accelerated Graphics Port

3D-Grafik ist aus keinem Anwendungsbereich mehr weg zu denken. Ob Forschung, Unterhaltung oder Multimedia, alles setzt auf 3D-Visualisierung. 3D-Grafik benötigt jedoch hohe Datenströme um sich anspruchsvoll und bewegt darstellen zu lassen. Mit der Zeit hat sich der PCI-Bus als Engpass für die Grafikausgabe herausgestellt. Vor allem deshalb, weil der PCI ein Bus ist, den sich mehrere Erweiterungskarten und evt. die South-Bridge mit ihren vielen Schnittstellen teilen muss.

Mitte des Jahres 1996 begann ein Konsortium von Mainboard- und Grafikchipherstellern unter der Führerschaft von Intel mit der Entwicklung des AGP. Der Accelerated Graphics Port ist weder ein Ersatz für den PCI-Bus noch eine Erweiterung. Er ist nur ein zusätzlicher, unabhängiger Steckplatz für eine einzelne Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Grafikkarte und Chipsatz.

Der AGP ist ein spezielles Interface für die Kopplung von Prozessor, Hauptspeicher und der Grafikkarte. Merkmal des AGP ist ein schneller Datenaustausch zwischen AGP-Port und Hauptspeicher.
Der AGP hat eine Busbreite von 32 Bit und einen Bustakt von 66 MHz und somit eine Bandbreite von 266 MByte/s. Im 2x-Modus(Nutzung beider Flanken des Taktsignals) werden 533 MByte/s ereicht. Im 4x-Modus und 8x-Modus wurden die Übertragungsraten nochmals gesteigert. So wie die Bezeichnung hat sich die Übertragungsrate jedesmal verdoppelt.
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PCI Express

Nach PCI, PCI-X und auch AGP soll PCI Express jetzt die einzige, dafür aber universelle Datenautobahn für PCs werden.
Gerade im Server- und Workstation-Bereich müssen große Datenmengen schnell und zuverlässig zu Festplatten- RAID-Systemen oder Netzwerkkarten transportiert werden. Aber auch im Desktop-Bereich sind die Anforderungen an einen zügigen Datenverkehr gestiegen.

Als Bremse erweist sich hier in der Regel das viel zu langsame I/O-Bussystem. Es muss die Datenströme zwischen den einzelnen Subsystemen steuern und verarbeiten. Reicht die Übertragungsrate der I/O-Architektur nicht aus, kommt es unweigerlich zum Stau auf der Datenautobahn. Dieses Manko will das PCI-SIG-Konsortium, bestehend aus Firmen wie Intel, AMD, Microsoft, Dell und HP, mit neuen Bustechnologien beseitigen.

Laut Spezifikation hat PCI Express eine Busbreite von 1 bis maximal 32 Lanes. Bei einer Taktfrequenz von 2,5 GHz erreicht das Bussystem eine maximale theoretische Bandbreite von 19,1 GByte/s. Die Einführung des neuen Bussystems soll 2004 erfolgen. Doch auch PCI-X ist in punkto Performance noch nicht ausgereizt. Das PCI-SIG-Konsortium plant die Entwicklung von PCI-X 2133 in den kommenden Jahren.